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Mir fällt heute nichts ein. Gar nichts. Alles leer. Ach, was sage ich, leer ist noch untertrieben.
Es müsste ein härteres Adjektiv existieren, außer ‚leer’. Aber wie gesagt, und hier schließt sich der Teufelskreis, mir fällt nichts ein. Dabei muss ich heute unbedingt etwas erledigen.
Ich bin verwundert, dass ich das Atmen noch beherrsche. Gott sei Dank ist diese Fähigkeit mit Gott und der Geburt gegeben. Gene oder Überlebenswille habe ich einmal gehört. Wer weiß. Mir fällt nichts ein.

Soll nicht irgendwann die WM nach Deutschland kommen? Aber welche überhaupt? Also, ich meine, welche Art von WM. Immer wieder und häufiger sehe ich Franz Beckenbauer in Werbesendungen.
„Wir sollten noch einmal bei Null anfangen“, sagt er in die Kamera.
Tja, ich stehe bei Null, alles leer gefegt in meinem Wissensbereich. Kennt das Franz etwa auch? Und wieso macht er dann eine Werbung darüber? Für die Krankheit Demenz ist die Werbung nicht gewesen.
Für was war denn die Werbung gleich? O2 oder Post oder ...? Wieso kann er sich nicht einen einzigen Werbeträger aussuchen. Mir fällt nichts ein. Was muss ich gleich noch erledigen?

Ich könnte etwas schreiben, denn übermorgen soll ich eine Lesung zu einem bestimmten Thema halten. Aber wenn mir doch nichts einfällt. Ich weiß nicht einmal mehr, wohin ich mein Skizzenbuch verlegt habe. Das ist übrigens auch der Punkt beim Verlegen – man weiß es nicht mehr.
Wenn ich demnächst etwas verlege, schnalle ich vorher einen elektronischen Finder an die Gegenstände und beim Pfeifen läutet der Finder sofort. Aber was, wenn ich das Pfeifen verlerne? Dann habe ich allen Gegenständen, die das Potential besitzen, verlegt zu werden, diesen Pfeiffinder aufgeklebt und ich finde nichts mehr. Habe nur zuviel Geld in den Sand gesetzt.
Ich verwerfe lieber diese Erinnerungsinvestition sofort.

Was wollte ich verwerfen? Kann ich überhaupt werfen? Was wollte ich überhaupt werfen? Ich habe doch gar nichts zu werfen.
Och, immer dieser Gedankenabriss, dieses Zusammenstammeln alter und neuer Gedanken, die eh nicht das alte Resultat ergeben.
Ach ja, die Schule, da musste ich einmal werfen – mit so einem 200 Gramm-Ball. War eine blöde Sache, da ich mit dem Ball ausholte und ihn leider vor meine Füße in den roten Sand des Sportplatzes hämmerte.

Sand? Wollte ich Sand besorgen? Gut, ich ziehe bald um, aber hatte ich etwa die Idee mir eine Strandbar in mein nun größeres Wohnzimmer zu schaffen? Überall Sand und einen kleinen, gemütlichen Strandkorb, währenddessen eine preiswerte Rotlichtlampe mir ins Gesicht strahlt. Neben mir ein Cocktailglas mit den karibischsten Cocktail aus dem Cocktailbuch ‚Ihre-Strandbar-mit-Cocktail-zu-Hause-in-ihrem-Wohnzimmer’. Entspannungs-CD mit subtilen Meeresgeräuschen... Moment, ich schweife ab und die Idee lohnt sich nicht.
Ich stelle mir den nächsten Vermieterbesuch recht kompliziert vor, wenn er mein Indoor-Beach sieht und ich glaube kaum, dass er auf die Einladung „Bringen Sie demnächst Ihre Badehose mit!“ freundlich reagieren wird.
Aber was will ich heute noch erledigen?

Beach? Strand? Urlaub? Sollte ich im Urlaub sein? Im Winter? Ich beherrsche doch gar nicht diese beiden Plastikbretter. Oder bestehen die aus Carbon?
Meine Inliner sind aus Carbon.
Sport? Heute Sport treiben? Aber dann hätte sich Fred vorher gemeldet. Das kann es nicht sein.

Mein Magen meldet sich gerade. Ich weiß es wieder. Ich habe Hunger! Das war es die ganze Zeit. Ich habe Hunger!
Plötzlich spüre ich eine Hand auf meiner Schulter und drehe mich um. Hinter mir steht ein sehr genervt aussehender Mann und sagt zu mir: „Jetzt entscheiden Sie sich endlich. Es sind zwar sechs Menüs, die man in Spar, Normal oder Maxi bestellen kann, aber so schwer kann doch Ihre Wahl nicht ausfallen.“
Ich schaue hoch und erkenne eine kleine Menükarte, die diverse Fleischartikel mit Pommes in Brötchen anbietet, aber nun überkommt mich die zweite Frage: „Wie groß ist mein Hunger?“

Was wollte ich gerade noch einmal wissen? Mir fällt heute nichts ein. Gar nichts. Alles leer.
Ach, was sage ich, leer ist noch untertrieben.
Es müsste ein härteres Adjektiv existieren, außer ‚leer’. Aber wie gesagt, und hier schließt sich der Teufelskreis, mir fällt nichts ein. Dabei muss ich heute unbedingt etwas erledigen.
Ich bin verwundert, dass ich das Atmen noch beherrsche. Gott sei Dank ist diese Fähigkeit mit Gott und der Geburt gegeben. Gene oder Überlebenswille habe ich einmal gehört. Wer weiß. Mir fällt nichts ein.

Soll nicht irgendwann die WM nach Deutschland kommen? Aber welche überhaupt? Also, ich meine, welche Art von WM. Immer wieder und häufiger sehe ich Franz Beckenbauer in Werbesendungen.
„Wir sollten noch einmal bei Null anfangen“, sagt er in die Kamera.
Tja, ich stehe bei Null, alles leer gefegt in meinem Wissensbereich. Kennt das Franz etwa auch? Und wieso macht er dann eine Werbung darüber? Für die Krankheit Demenz ist die Werbung nicht gewesen.
Für was war denn die Werbung gleich? O2 oder Post oder ...? Wieso kann er sich nicht einen einzigen Werbeträger aussuchen. Mir fällt nichts ein. Was muss ich gleich noch erledigen?

Ich könnte etwas schreiben, denn übermorgen soll ich eine Lesung zu einem bestimmten Thema halten. Aber wenn mir doch nichts einfällt. Ich weiß nicht einmal mehr, wohin ich mein Skizzenbuch verlegt habe. Das ist übrigens auch der Punkt beim Verlegen – man weiß es nicht mehr.
Wenn ich demnächst etwas verlege, schnalle ich vorher einen elektronischen Finder an die Gegenstände und beim Pfeifen läutet der Finder sofort. Aber was, wenn ich das Pfeifen verlerne? Dann habe ich allen Gegenständen, die das Potential besitzen, verlegt zu werden, diesen Pfeiffinder aufgeklebt und ich finde nichts mehr. Habe nur zuviel Geld in den Sand gesetzt.
Ich verwerfe lieber diese Erinnerungsinvestition sofort.

Was wollte ich verwerfen? Kann ich überhaupt werfen? Was wollte ich überhaupt werfen? Ich habe doch gar nichts zu werfen.
Och, immer dieser Gedankenabriss, dieses Zusammenstammeln alter und neuer Gedanken, die eh nicht das alte Resultat ergeben.
Ach ja, die Schule, da musste ich einmal werfen – mit so einem 200 Gramm-Ball. War eine blöde Sache, da ich mit dem Ball ausholte und ihn leider vor meine Füße in den roten Sand des Sportplatzes hämmerte.

Sand? Wollte ich Sand besorgen? Gut, ich ziehe bald um, aber hatte ich etwa die Idee mir eine Strandbar in mein nun größeres Wohnzimmer zu schaffen? Überall Sand und einen kleinen, gemütlichen Strandkorb, währenddessen eine preiswerte Rotlichtlampe mir ins Gesicht strahlt. Neben mir ein Cocktailglas mit den karibischsten Cocktail aus dem Cocktailbuch ‚Ihre-Strandbar-mit-Cocktail-zu-Hause-in-ihrem-Wohnzimmer’. Entspannungs-CD mit subtilen Meeresgeräuschen... Moment, ich schweife ab und die Idee lohnt sich nicht.
Ich stelle mir den nächsten Vermieterbesuch recht kompliziert vor, wenn er mein Indoor-Beach sieht und ich glaube kaum, dass er auf die Einladung „Bringen Sie demnächst Ihre Badehose mit!“ freundlich reagieren wird.
Aber was will ich heute noch erledigen?

Beach? Strand? Urlaub? Sollte ich im Urlaub sein? Im Winter? Ich beherrsche doch gar nicht diese beiden Plastikbretter. Oder bestehen die aus Carbon?
Meine Inliner sind aus Carbon.
Sport? Heute Sport treiben? Aber dann hätte sich Fred vorher gemeldet. Das kann es nicht sein.

Mein Magen meldet sich gerade. Ich weiß es wieder. Ich habe Hunger! Das war es die ganze Zeit.
Plötzlich spüre ich eine Hand auf meiner Schulter und drehe mich um. Hinter mir steht ein sehr genervt aussehender Mann und sagt zu mir: „Jetzt entscheiden Sie sich endlich. Es sind zwar sechs Menüs, die man in Spar, Normal oder Maxi bestellen kann, aber so schwer kann doch Ihre Wahl nicht ausfallen.“
Ich schaue hoch und erkenne eine kleine Menükarte, die diverse Fleischartikel mit Pommes in Brötchen anbietet, aber nun überkommt mich die zweite Frage: „Wie groß ist mein Hunger?“

Was wollte ich gerade noch einmal wissen? Mir fällt heute nichts ein. Gar nichts. Alles leer.
... und so weiter, und so weiter, und so weiter, und so weiter, und so weiter, und so weiter ...


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