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Zur Erklärung...

Wichtig jedoch: dieser Text ist noch in Arbeit und soll künftig (nach vollendeter Bearbeitung) als Jam-Text hinhalten.
GANZ WICHTIG: alles ist frei erfunden und basiert nicht auf realen Situation; auch die Personen mit ihren Inhalten sind vollkommen frei erfunden.
Alles ist absolut absurd...


Here we go...

Irgendwann ist es soweit. Keine/r ist davor gefeit - dem PRAKTIKUM in seinem Leben.
Die IHK verlangt allen Überflusses ein sogenanntes Berichtsheft bzw. einen Ausbildungsnachweis. Hier die ersten Tage, die die IHK zu lesen bekam.

Tag 1:
Komme zu meiner Teamleiterin.
Sie so: „Guten Tag Herr Vascandu, um zum Ablauf Ihres Praktikums zu kommen. Sie werden hier mehrere Abteilungen durchlaufen.“
Ich total genervt: „Nee, so was mach ich nicht. Is ja so was wie intellektuelle Arbeitsbulimie. Kommt man wieder bei der ersten Abteilung an, wird alles wieder ausgekotzt.“
Sie aber: „Wir sind ein hier aber ein offenes Büro, eben mit mehreren Abteilungen.“
Ich so: „Nee, wie keine Wände? Echt uncool, Baby. Keine geschlossenen Büros. Bin eigentlich nur produktiv, wenn ich auch mal ab und zu nackt vor Excel oder Word sitzen kann.“
Teamleiterin zuckt mit dem rechten Auge.

Tag 2:
Erste Station ‚Disposition’.
Ein gewisser Herr Umbruch fragt mich, wie es so mit meinem Englisch stehe.
Ich: „Yo bitch, it’s fuckin’ good. So fuck off!”
Kann meinen Abteilungsleiter nicht richtig überzeugen, trotz allem gibt er mir eine Tabelle und sagt: “Das ist die ‘open invoice’-Liste für einen türkischen Zulieferer. Bitte checke das und schreibe, was bezahlt ist und was nicht!“
Ich: „Klar, kein Prob, man! Check it!“
Leider kenne ich den Begriff nicht. Also schaue ich ‚open’ nach und weiß aber, dass ‚invoice’ ‚innere Stimme’ bedeutet. Is klar, oder?
Okay, Google an und suchen nach ‚open’; heisst ‚offen’. Gut!
Ich also eine Mail an die Türkei: „So people, wir sind nen total seriöses Unternehmen und haben nichts mit ‚offenen inneren Stimmen’ zu tun. Wir krank seid ihr denn bitte? Wenn ihr so weiter macht, sehe ich unsere Beziehung cerebral gefährdet. So peace and love, da Trainee! Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Umbruch zur Verfügung.“
Abteilungsleiter fragt mich, ob ich alles klärte – ich nicke nur und sage: “Habe die mal zurecht gewiesen!”

Tag 3:
Disposition ist außer Rand und Band. Geschäftsverbindung mit Türkei scheint gestört.
Teamleiterin bittet mich in ihr „Büro“. Hätte ersten Fehler begangen, sollte Englisch nachlernen. Setzt mich in die Reparaturenabteilungen ein - einen Tisch weiter.
Mein neuer Mentor Herr Altmann zeigt mir den Ablauf in SAP und ich winke ab. Das hatte ich schon im Gymnasium. Mentor meint, dass es grammatikalisch korrekt eigentlich ‚auf dem Gymnasium’ heißt und ich darauf „Klugscheißer“ antworte.
Soll ersten Reparaturauftrag im Werte circa von 53.000 € erstellen. Ich total easy:
Denke, da geht doch mehr, ich mach mal locker 100.000 € raus und haue direkt eine Bestellung um die 30 kg Papier , 50.000 Druckbleistifte und 34.000 Radiergummis in den Reparaturauftrag rein.
Mentor meint, das gehe nicht. Ich so: „Alter, denk mal in großen Dimensionen. Das nennt man Prozessreduktion. Wir alle brauchen Büromaterial.“
Er meint, das erledige eine andere Abteilung.
Ich: „Kleingeist!“

Tag 4:
Erstelle neuen Reparaturauftrag. Logistik sagt mir, dass wir das innerhalb Deutschlands abwickeln würden.
Ich aber sende Lieferung nach Asien. Mentor scheint verzweifelt. Ich nur: „Alda, der Discount-Markt IST Asien. So billig kommen wir nur im Osten ran! Vergesse mal Aldi und Plus und so.“
Er darauf: „Jetzt konzentrier dich mal ein bisschen. So schwer ist das alles nicht!“
Ich bleibe cool und sage: „Kann ich dann mal nackt vor SAP sitzen?“
Mentor zuckt nach meiner Aussage mit dem rechten Auge.

Tag 4,5:
Teamleiterin ist verzweifelt und droht mir mit dem Vorgesetzten.
Ich: „Nicht drohen, machen! Ich kenne den eh noch nicht!“
Teamleiterin zückt Telefon.
Ich laufe mittlerweile im Gebäude herum und trinke fünf Stunden Kaffee mit dem Wachmann Wolle.

Tag 5:
Sitze morgens im Bus Richtung Praktikumsplatz. Sommerferien sind vorbei und zwölfjährige Mädels reden über ihre neue Sommerurlaubserfahrung – der Entjungferung.
Komme an meinem Praktikumsplatz an. Teamleiterin sagt, ich solle zum Chef hoch.
Ich beim Chef: „Alto belli, check this!“ und kloppe ihm mit der Faust auf die Schulter. Denke, das bricht das Eis sofort. Stimmt auch. Chef erzählt mir, dass er Familie besäße.
Ich: „Kinder?“
Er: „Ja, eine zwölfjährige Tochter!“
Ich: „Oh, die habe ich heute im Bus getroffen“, und erzähle die Bus-Entjungferungsgeschichte.
Chef schmeißt mich aus seinem Büro.

Tag 6:
Checke meine Emails im Emailprogramm. Sehe, dass Mail vom Chef im Postkasten liegt – irgendwas mit Abmahnung, oder so...


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